Hier unterstützen wir die Arbeit unserer Partnergemeinde, der Gemeinde Jesu Christi Bebra e.V., die überwiegend aus Aramäischen und Armenischen Christen besteht. Seit vielen Jahren berichten sie, meist zum Erntedanksonntag, in unserer Gemeinde über ihre Arbeit. Über die Einsätze erhalten wir regelmäßig per E-Mail weitere Informationen. Vor Ort arbeiten sie zusammen mit christlichen Gemeinden in der Türkei, in Syrien, im Irak und im Libanon. Ihre Herkunft und Sprachkenntnisse öffnen Türen und ermöglichen konkrete Hilfsmaßnahmen.
Auf der Internetseite der Gemeinde Bebra ist zu lesen:
Wir waren in den letzten 10 Jahren mehrfach im Nahen Osten und konnten durch Spenden den Menschen im Irak, Syrien und in den Flüchtlingslagern im Süd- Osten der Türkei, Hilfe und Unterstützung bringen. Es sind die vergessenen Menschen, denen wir helfen wollen. Elend Armut und Hoffnungslosigkeit bestimmt ihren Alltag. Es gibt kaum Organisationen, die diese Menschen erreichen können. Wir haben Essenspakete, Stoffe, Kleidung, Schuhe und Bibeln verteilen können. Wir wissen, dass es nur eine Kleinigkeit in der Masse ist, aber für den Einzelnen eine große Sache. Die Menschen wirken verlassen, hoffnungslos und ohne Orientierung. Aus dem Grund fordert Gott uns auf diesen Menschen zu helfen. Wir fühlen uns angesprochen. Denn sie brauchen unsere Unterstützung. In Sprüche 19, 17 steht „Wer sich über den Armen erbarmt, der leiht dem Herrn, und Er wird ihm seine Wohltat vergelten.“ Jeder kann auf seine Art helfen. Gott wird all dies vergelten. Jeder Cent kommt zu 100% an. Jeder Helfer übernimmt seine Reisekosten und Verpflegung selbst.
Im Sommer 2026 schreibt Daniyel B.:
Liebe Geschwister, liebe Freunde, mit großer Dankbarkeit im Herzen und im Vertrauen auf Gottes treue Führung möchten wir unsere Flüchtlingshilfe im Nahen Osten weiterführen. Auch wenn uns der Weg derzeit nicht in den Libanon oder nach Syrien führt, wollen wir mit Gottes Hilfe vom 26.05. bis 02.06.2026 nach Samsun in die Türkei reisen. Dort begegnen wir Menschen, die so viel hinter sich haben. Wir planen Gemeinschaft mit Flüchtlingen, davon 370 Einzelpersonen und 160 Familien. Sie sind aus Syrien, dem Irak und teilweise aus dem Iran geflohen. Wir dürfen ihnen nicht nur praktische Hilfe bringen, sondern vor allem Zeit, Gemeinschaft, Trost und ein Stück Hoffnung schenken. Gerade in solchen Momenten spüren wir, wie kostbar eure Unterstützung ist. Eure Gebete tragen uns, geben uns Kraft und öffnen Wege, wo wir allein nicht weiterkommen würden. Auch eure großzügigen Gaben sind ein Segen, durch die wir ganz konkret helfen dürfen.
Danke für alle Unterstützung der leidgeprüften Menschen im Libanon, Syrien und Irak.