Hier unterstützen wir die Arbeit unserer Partnergemeinde, der Gemeinde Jesu Christi Bebra e.V., die überwiegend aus Aramäischen und Armenischen Christen besteht. Seit vielen Jahren berichten sie, meist zum Erntedanksonntag, in unserer Gemeinde über ihre Arbeit. Über die Einsätze erhalten wir regelmäßig per E-Mail weitere Informationen. Vor Ort arbeiten sie zusammen mit christlichen Gemeinden in der Türkei, in Syrien, im Irak und seit der Explosionskatastrophe 2020 auch im Libanon. Ihre Herkunft und Sprachkenntnisse öffnen Türen und ermöglichen konkrete Hilfsmaßnahmen.

Auf der Internetseite der Gemeinde Bebra ist zu lesen:

Wir waren in den letzten 2 Jahren mehrfach im Nahen Osten und konnten durch Spenden den Menschen im Irak, Syrien und in den Flüchtlingslagern im Süd- Osten der Türkei, Hilfe und Unterstützung bringen. Es sind die vergessenen Menschen den wir helfen wollen. Elend Armut und Hoffnungslosigkeit bestimmt ihren Alltag. Es gibt kaum Organisation die diese Menschen erreichen können. Wir  haben Essenspakete, Stoffe, Kleidung, Schuhe und Bibeln verteilen können. Wir wissen, dass es nur eine Kleinigkeit in der Masse ist, aber für den Einzelnen eine große Sache. Die Menschen wirken verlassen, hoffnungslos und ohne Orientierung. Aus dem Grund fordert Gott uns auf diesen Menschen zu helfen. Wir fühlen uns angesprochen. Denn sie brauchen unsere Unterstützung. In Sprüche 19, 17 steht „Wer sich über den Armen erbarmt, der leiht dem Herrn, und Er wird ihm seine Wohltat vergelten.“ Jeder kann auf seine Art helfen. Gott wird all dies vergelten. Jeder Cent kommt zu 100% an.
Jeder Helfer übernimmt seine Reisekosten und Verpflegung selbst.

Im Juni 2022 schreibt Daniyel B.:

„Das erste Einsatzgebiet, welches wir bereist haben war der Libanon. Die Zeit dort war sehr gesegnet. Wir konnten an 800 Familien Hilfe verteilen. Wiedermal waren wir Zeugen von sehr viel Armut und Elend. Wir haben Menschen begegnet, die sich sehr in Not befinden. Unserer weiterer Einsatz im Juni war im Irak. Dort sind wir in das Sinjar-Gebiet gefahren. Dort haben wir die Brutalität vor unseren eigenen Augen gesehen. Die Menschen haben alles verloren. Ihre Häuser, die Städte, ihre Dörfer. Alles ist dem Erdboden gleich. Im Sinjar-Gebirge haben wir mittlerweile 120 Familien die wir versorgen. Davon sind die meisten Witwen und Waisen. Drei Tage, nachdem wir dort gewesen sind wurde das Sinjar-Gebirge erneut bombardiert. Danach sind wir nach Zakho gefahren. Dieses Mal haben wir wieder den Menschen, die wir seit Jahren unterstützt haben, Hilfe verteilt. Wir sind dir/euch dankbar für eure Gebete und eurer Vertrauen. Zudem bedanke ich mich für eure Gaben, dies ist unsere gemeinsame Arbeit.“