Hier unterstützen wir die Arbeit unserer Partnergemeinde in Schkeuditz. Die Ev.-Freik. Gemeinde und der Verein Hoffnung für Alle e.V., organisieren seit über 10 Jahren Hilfstransporte nach Moldawien. Über persönliche Kontakte in unserer Gemeinde ist eine partnerschaftliche Beziehung zur christlichen Gemeinde in Singerei, im Norden der Republik Moldau, entstanden. Schwerpunkt der Unterstützung war von Beginn eine Päckchenaktion für Kinder zum Weihnachtsfest. Darüber wurde wiederholt in der LVZ berichtet, da auch DHL in den letzten Jahren den Transport für diese ca. 1000 Pakete unterstützt hat. In unserer Gemeinde wird ein Zwischenlager eingerichtet. Man kann die Pakete nach Packliste selbst packen (Kartons werden von DHL bereitgestellt) oder den Gegenwert dafür spenden.

Des Weiteren gibt es inzwischen einige Projekte im Sinne von Hilfe durch Selbsthilfe. Mit Kriegsbeginn in der Ukraine im Februar hat die Gemeinde ihre Räume zur Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet und Hilfstransporte in das benachbarte Land organisiert. Hier werden nach wie vor die üblichen Hilfsgüter (Nahrungsmittel, Hygieneartikel etc.) benötigt.

Im Mai bzw. Juni schreibt Andreas Haller als Koordinator der Hilfstransporte:
„Gleichzeitig hatten wir unsere Fahrzeuge mit Lebensmitteln und Kleidung gefüllt. Wie wichtig und nötig diese Hilfe nach wie vor ist, wurde dann bei der anschließenden Fahrt in die Ukraine deutlich. Doch zunächst fuhren wir das Lager in Varfa Campului in Rumänien an. Dort wurden unsere Fahrzeuge entladen und die Hilfsgüter zwischengelagert. In dem Lager waren zahlreiche Helfer dabei 1000 Lebensmittelpakte für die Menschen in der Ukraine zu packen. Da kamen unsere Schnellgerichte und Babynahrung gerade recht.“

„Liebe Freunde, es ist Juni und wir möchten gern die schönste Zeit im Jahr genießen, doch der Krieg in der Ukraine geht unvermindert weiter. Unsere Geschwister versuchen nach wie vor so viel wie nur irgend möglich Hilfe für die besonders Notleidenden Menschen in der Ukraine zu organisieren. Es wird davon berichtet, dass sie noch diesen Monat einen Transport mit Hilfe für 6.000 Menschen organisieren. Unabhängig davon laufen natürlich auch unsere Projekte in Moldawien weiter. Für nächsten Monat planen wir einen weiteren Hilfstransport, hauptsächlich mit Kleidung. Ab dem 18.7. soll dann auch wieder ein Sommerlager für die Kinder in Moldawien durchgeführt werden. Dafür gilt es die Finanzierung abzusichern. Der Transport, wie auch das Sommerlager, sind durch die enormen Preissteigerungen sowohl für den Treibstoff als auch für Lebensmittel erheblich teurer geworden. Wir danken allen von Herzen, welche uns hier weiter unterstützen, wohl wissend, dass auch hier bei vielen das Budget durch die Inflation kleiner geworden ist.“